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Vingio-Park

In Vilnius, im Bogen des Flusses Neris, auf einer Fläche von 160 Hektar liegt der Vingio-Park. Im 15. – 16 Jh. gehörte der Park der Familie Radvila, später dem Bischof Ignas Masalskis und noch später dem Vilniuser Generalgouverneur Leontij Beningsen, der sich im Kiefernwald einen prachtvollen Sommerpalast bauen ließ. Im Jahre 1919, als die Universität Vilnius ihre Arbeit wieder aufgenommen hatte, wurde am ehemaligen Palast im Vingio-Park ein botanischer Garten angelegt. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Park durch eine Flut und durch den Krieg verwüstet. Der Großteil des wiederaufgebauten Gartens wurde an einen anderen Ort verlegt.

Zum Vingio-Park führen zwei Eingänge: von der M. K. Čiurlionio- und von der Birutės-Straße. In der Nähe des Einganges in den Vingio-Park, von der Seite der M. K. Čiurlionio-Straße, steht eine klassizistische Kapelle. Neben der Kapelle befindet sich ein deutscher Soldatenfriedhof. Der Vingio-Park ist der beliebteste Platz der Bewohner von Vilnius für Spaziergänge, zum Radfahren und zum Inline- Skaten. Auf der Konzertbühne im Zentrum des Parks finden Konzerte verschiedener Art und andere Veranstaltungen statt. Im Jahre 1988 gab es im Stadion neben der Konzertbühne die Kundgebungen der Unabhängigkeitsbewegung „Sąjūdis“. Im Jahre 1993 hielt Papst Johannes Paul II. dort einen Gottesdienst ab.